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VIER PFOTEN bringt die albanische BärIn Luna in Sicherheit

28.2.2019

Einer der traurigsten Bären Europas wurde gerettet

Luna, geboren 2014, lebte in einem winzigen, schmutzigen Käfig im Vergnügungspark Aulona in Vlore im Süden von Albanien. Sie war ständig der Sonne, der Hitze, dem Regen und der Kälte sowie den ohrenbetäubenden Geräuschen von Musik, Besuchern und den Fahrgeschäften im Park ausgesetzt. Vergnügungsbär Luna war früher einer der traurigsten Bären Europas und musste elende Jahre in Gefangenschaft in Albanien verbringen. Glücklicherweise ist das Leiden nun vorbei, da sie 2016 von einem Team der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN in Zusammenarbeit mit dem albanischen Umweltministerium und den lokalen Behörden gerettet wurde. Zunächst wurde sie in den Tirana Zoo gebracht, wo sie den Winter verbrachte, mit angemessener Nahrung und medizinischer Versorgung.

„Wir möchten dem albanischen Umweltministerium und den lokalen Behörden für die aktive Unterstützung der Rettung von Luna und Jeta danken. Wir konnten sie in den Tirana Zoo bringen und sie gesund pflegen. "
 

Thomas Pietsch, VIER PFOTEN Experte für Wildtiere

Lunas Tage als Touristenattraktion sind zum Glück vorbei

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Luna's Rettung

Der Tag ihrer Rettung war dramatisch: In Anwesenheit der Polizei und des örtlichen Veterinärinspektors konnte das Team von VIER PFOTEN den Bären ruhigstellen, untersuchen, sie mit einem Mikrochip ausstatten und sie mit einem Tiertransporter in den Zoo in Tirana bringen. Obwohl die albanische Behörde sie kürzlich erst beschlagnahmt hatte, musste viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, bis der Besitzer sie endlich gehen ließ.

Ein neues Leben im BÄRENWALD Müritz

Luna wurde nach BÄRENWALD Müritz verlegt, wo ihre Umgebung, im Kontrast zu vorher, ruhig und naturnah ist. Nun bekommt sie artgerechte Nahrung und Beschäftigunsmaterial. Sie fühlte sich dort so wohl, dass sie im Winter sogar ihre eigene Höhle grub, um in die Wintersruhe zu gehen - und das nur wenige Monate, nachdem wir sie in unsere Obhut genommen hatten.

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